Das Haushaltsloch, das sich Ende 2023 aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts aufgetan hatte, wirkt sich auch auf die Kosten für die Energieversorgung in Deutschland aus. Die Betreiber der Stromübertragungsnetze – jene Transportnetze, die Strom mit Höchstspannung über weite Strecken hinweg transportieren – erhöhen die Entgelte ab ersten Januar 2024 von 3,12 Cent auf 6,43 Cent pro Kilowattstunde.

Das Netzentgelt ist die Gebühr, die alle Netznutzer an den Netzbetreiber zahlen müssen, die Strom durch das Versorgungsnetz leiten. Für Haushaltskunden ist ihr jeweiliger Stromlieferant der Netznutzer. Er stellt den Endverbrauchern diese Kosten in Rechnung. Nicht so beim Mieterstrom. „Hier wird der Strom nicht durch das öffentliche Netz geleitet“, wie Ibrahim Berber, Geschäftsführer von smartRED, erklärt.

Die Betreiber der Stromübertragungsnetze in Deutschland erhöhen ihre Netzentgelte ab 2024. Diese Entscheidung führt zu höheren Strompreisen für Endverbraucherinnen und Endverbraucher. Wer Mieterstrom bezieht, ist von der Preiserhöhung nicht betroffen. Darauf weisen die Fachleute von smartRED hin, einem der Marktführer für Mieterstromlösungen in Deutschland. Mieterstrom fließt nicht durch das öffentliche Stromnetz, sondern direkt von der Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeinschaftsdach ins Hausnetz. Dadurch entfallen die Netzentgelte. Mit Mieterstrom haben damit auch all diejenigen, die in Mehrparteiengebäuden wohnen, die Chance, den teureren Netzentgelten zu entgehen – das sind die Mehrheit aller Deutschen.

 

Win-win-Situation dank Mieterstrom

Beim Mieterstrom wird der Solarstrom vom Dach des Mietshauses ohne Umwege in das hauseigene Netz eingespeist. Dabei profitieren hierzulande auch jene Verbraucherinnen und Verbraucher von einer Photovoltaik-Aufdachanlage, die kein eigenes Hausdach besitzen – noch immer die Mehrheit aller Deutschen. Bislang finden sich Photovoltaik-Anlagen hauptsächlich auf Einfamilienhäusern, kaum auf Mietshäusern oder Gebäuden von Wohnungseigentümergemeinschaften. Damit geht viel Photovoltaik-Potenzial verloren, das Mieterstrommodelle gezielt nutzen können.

Mieterstrom ist günstiger

Im Gegensatz zum Strom aus dem öffentlichen Netz entfallen beim Mieterstrom Netzentgelte, Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben. „Das macht Mietparteien unabhängiger von den schwankenden Stromkosten auf dem freien Markt. Darüber hinaus ist Solarstrom vom Hausdach deutlich günstiger als Strom aus dem Netz und er fördert den Klimaschutz“, sagt Berber. „Wer dann noch eine hauseigene Wallbox für die E-Autos der Mieter installiert, erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage nochmal deutlich“, so der Experte.

Strom voraussichtlich für alle teurer

Dass sich die Strompreise im öffentlichen Netz 2024 erhöhen, liegt auch an fehlenden Subventionen. Die Regierung hatte vor der Haushaltskrise geplant, die Transportnetze mit 5,5 Milliarden Euro zu unterstützen; diese Subvention entfällt nun. Das macht den Strom aus dem Netz nun für alle teurer, denn die Betreiber der Übertragungsnetze geben ihre gestiegenen Kosten über die Stromlieferanten indirekt an alle Verbraucherinnen und Verbraucher weiter. Zwar kündigten einzelne Anbieter an, die Kosten zunächst nicht weiterzugeben, Experten prognostizieren jedoch, dass in den kommenden Monaten voraussichtlich alle Versorger ihre Preise erhöhen werden. Das sieht auch Geschäftsführer Berber so und betont, dass Mieterstrommodelle mittels moderner Messeinrichtungen und intelligenter Energiemanagementsysteme für Mieterinnen und Mieter die attraktivere Stromversorgung darstellt.

Moderne Messeinrichtungen machen Mieterstrom (einfach) transparent

smartRED stellt moderne Messeinrichtungen kombiniert mit intelligenter Software bereit. So lassen sich neben dem präzisen Messen des individuellen Verbrauchs mühelos Mieterstromabrechnungen erstellen, inklusive Abrechnungs- und Informationsteil. Dieser ermöglicht es Mieterinnen und Mietern genau zu prüfen, wie viel Strom sie verbraucht haben, wie sich ihr Verbrauch zusammensetzt und wie hoch dieser im Vergleich zum Vorjahr ist. Mit der Hard- und Software von smartRED arbeiten bereits über 600 Mieterstromprojekte in Deutschland. „Für das Jahr 2024 gehen wir von einer deutlichen Zunahme an Mieterstromprojekten aus. Es könnte sogar eine Erhöhung um mehr als das Doppelte werden“, sagt Geschäftsführer Berber.

Energiemanagementsysteme der Zukunft

Um Mieterstrom effizient zu nutzen, kommen intelligente Energiemanagementsysteme von smartRED zum Einsatz. Diese Systeme basieren auf intelligenten Algorithmen, die die großen Verbraucher im Hintergrund automatisiert steuern, um den selbst erzeugten Strom bestmöglich zu verbrauchen, Lastspitzen zu vermeiden und Kosten zu sparen.

Durch die zusätzliche Visualisierung der Energieströme in Echtzeit haben Verbraucherinnen und Verbraucher jederzeit genau im Blick, wie viel Strom sie aktuell nutzen. „Das kann zu einem bewussteren Verbrauchsverhalten führen“, sagt Berber. „Denn wenn ich genau sehe, wie viel Strom ich in diesem Moment mit einem unnötig laufenden Haushaltsgerät verbrauche, schalte ich es eher sofort aus und spare damit Strom und damit Kosten“, so der Experte.

Über smartRED

Die Smart-Red GmbH ist Ansprechpartner für Mieterstrom, Elektromobilität, und Energiemanagement und entwickelt kostensparende und nachhaltige Innovationen im Energiesegment. Als führendes Unternehmen im Bereich Mieterstrom hat smartRED bereits über 600 Mieterstromprojekte erfolgreich umgesetzt. Zusammen mit rund 100 Fachpartnern bietet das Unternehmen eine wirtschaftliche und einfache Lösung für die Realisierung von Mieterstromprojekten in ganz Deutschland.

 

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